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Zukunft des Freistaats im Blick: Jahresempfang des SPD Stadtverbands

Allgemein

Uli Grötsch beim Jahresempfang

Unter dem Motto "Regensburg. Stark in Bayern" hatte Margit Wild als Vorsitzende der Regensburger SPD zum Jahresempfang in das "Gwäxhaus" geladen. Bis auf den letzten Platz war es gefüllt, um den Reden von Stadtratsfraktionschef Dr. Klaus Rappert und SPD-Generalsekretär MdB Uli Grötsch zuzuhören.
 

In ihrer Begrüßung machte Margit Wild deutlich, dass es der Stadt Regensburg so gut gehe, wie nie zuvor: "Wir haben mit etwas über zwei Prozent Arbeitslosigkeit die niedrigsten Zahlen in der Geschichte, sind ein attraktiver Hochschulstandort und eine junge, bunte Stadt". Das sei der erfolgreich arbeitenden Rathauskoalition, geführt von der SPD, zu verdanken.

Anschließend unterstrich dies auch der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Regensburger Stadtrat, Dr. Klaus Rappert, in seiner Rede. Der Jurist führte die vielen Erfolge der SPD-geführten Stadt auf, unter anderem die Einführung eines Sozialtickets, den Nachtbus und die Einführung von Quoten für Sozialen Wohnungsbau. Am Ende seiner Rede machte Rappert deutlich, dass sich die Regensburger Stadtspitze und die SPD-Räte immer gegen den aufkommenden Rechtsextremismus gestellt haben und dies auch weiterhin tun werden. Darüberhinaus kritisierte er die CSU-Fraktion, die im Zuge des Moschee-Neubaus im Regensburger Osten den Hass schürten und die Spaltung der Gesellschaft vorantrieben.

SPD-Generalsekretär MdB Uli Grötsch stellte in seiner Rede die Zukunftsvisionen der Sozialdemokratie in Bayern vor: Gemeinsam mit Natascha Kohnen an der Spitze werde die SPD für einen echten sozialen Wohnungsbau in Bayern sorgen, die Digitalisierung begleiten und für eine solidarische und gerechte Gesellschaft sorgen. Auch er richtete seinen Blick nach Rechts und berichtete von seinen persönlichen Erfahrungen aus dem Bundestag. Sei die AfD im Parlament sitzt, sei der Umgangston deutlich rauer und unzivilisierter geworden, beklagte Grötsch. Die AfD-Abgeordneten fallen regelmäßig durch beleidigende und lügnerische Reden auf - nicht aber durch inhaltliche Arbeit.

Margit Wild bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei den zahlreich erschienenen Gästen für ihr Kommen, für die interessanten Redebeiträge und brachte ihre Freude über den anstehenden Landtagswahlkampf zum Ausdruck: "Wir haben ein tolles Team, starke Themen und eine gute Stimmung!".